Aus der Maskenwerkstatt
Um Nähe zum schöpferischen Urquell herzustellen wird oft nach Ritualen gesucht. Maskenbau und -spiel kann zu einem solchen Ritual werden. In der Maske finden das Transpersonale, d. h. ewig Seiendes und das Personale, d. h. einmalig Seiendes, zusammen. Dadurch entsteht bei der Werkgestaltung Maske etwas Einzigartiges: Das nämlich im Einmaligen, Geschaffenen und Vergänglichen, das Ewig-Schaffende und Bleibende gegenwärtig wird. Dies zu erfahren ist eine Grundlage zur schöpferischen Lebensgestaltung.


Fotos: Gianni Sarto